Die Geschichte des Schwimmwagens
Der Schwimmwagen wurde von Professor Ferdinand Porsche im Jahre 1941
für die deutsche Wehrmacht entworfen. Während der Nazi-Aera
arbeiteten viele Industrien für den Kriegsbetrieb. Porsche war
keine Ausnahme. Er half sogar einige Panzer für die Armee zu entwerfen.
Dieses Fahrzeug, das während der Entwurfsphase Typ 128 hiess,
wurde später als Fertigprodukt Typ 166 genannt. Es wurde besser
als Schwimmwagen bekannt.
Das schwimmende Fahrzeug wurde aus dem wohl verbreiteterem Typ 82,
der bekannte Kübelwagen, entwickelt, mit dem er auch manche Teile
und eine gemeinsame Herkunft teilte. Beide wurden nähmlich vom
KdF-Wagen (Kraft durch Freude) entwickelt, der später sehr bekannte
VW Käfer. Dieser war ebenfalls von Ferdinand Porsche entwickelt
worden. Nach dem Bau der Typ 128 Prototypen, wurde Porsche persönlich
an der Lieferung der Vorserien VW166 beteiligt. Diese können an
den Seriennummern 0166/001-0166/125 erkannt werden und wurden in Stuttgart
gebaut.
Angeblich war die erste Version des Schwimmwagens, der Typ 128, von
dem heute noch sehr wenige existieren, etwas länger und etwas breiter.
Es hatte auch weitere kleinere Unterschiede, vor allem an der Karosse,
aber es hatte der selbe 25PS Motor (siehe Technische
Daten). Der Schwimmwagen hatte 2- und 4-Rad-Antrieb, ein Geländegang
und einen Propeller, um schwimmen zu können.
Das Fahrzeug wurde bei Volkswagen, in der Stadt
des KdF-Wagens (heute Wolfsburg) in Serie gebaut. Etwa 14'000 Typ
166 wurden von 1942 bis 1944 gebaut. Während den letzten Monaten
des Krieges, konnte man die Produktion nicht weiterführen, weil
die Fabrik durch Bombenangriffe beschädigt worden war. Ausserdem,
war die Produktion dieses Fahrzeuges ziemlich kompliziert und benötigte
viel Material und Arbeit, was zu diesem Zeitpunkt des Krieges ein grosses
Problem war. Angeblich lag das Erwartungsalter des Fahrzeuges nur zwischen
3 und 6 Wochen! Kein Wunder, dass nach 60 Jahren so wenige überlebt
haben.
Der Schwimmwagen wurde entweder panzergrau oder beige ausgeliefert.
Viele waren unbewaffnet, obwohl einige mit einem Maschinengewehr auf
der rechten vorderen Seite bestückt waren.
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